Lord Zauberwort und der goldene Salamander
Ein magisches Abenteuer im Zeichen des zerbrochenen Siegels
Christa Huberty
Eigentlich soll Linus für Deutsch nur einen Zauberreim schreiben – aber er hält Zauberei für ziemlichen Blödsinn. Doch dann passiert das Unfassbare: Als er seinen Reim laut spricht, flattert wie aus dem Nichts ein winziger Zauberer mit Kringelbart, Monokel und Zauberstab vor seinen Augen auf und ab: Lord Levian Zauberwort.
Der kleine Lord sitzt gewaltig in der Patsche: Ein verflixter Zauber hat ihn auf Libellengröße geschrumpft und aus seiner Welt ins große, gruselige Nichts verbannt. Erst Linus’ Reim hatte die Kraft, ihn von dort in unsere Welt zu holen – mitten in sein Kinderzimmer. Jetzt steckt er hier: ohne seine Freunde und ohne Erinnerung daran, was ihm zugestoßen ist. Geblieben sind ihm nur sein Zauberstab und ein Bruchstück seines Siegels – dazu hat er plötzlich diese viel zu kleinen Flügel.
Lord Zauberwort braucht unbedingt Linus’ Hilfe. Der hilft gerne, denn schließlich will er mal Detektiv werden! Und so machen sich die neuen Freunde gemeinsam daran, Spuren zu suchen, Rätsel zu lösen und Antworten zu finden. Dabei stellt der kleine Zauberer ungewollt so einiges auf den Kopf – vom Schwimmbad bis zu Tante Floras Teetisch. Denn sein Zauberstab ist ganz schön aus der Übung, genauso wie er selbst.
Ausgerechnet Tobi – ein Mitschüler, den Linus eigentlich kaum kennt – hat da auch etwas Merkwürdiges zu berichten: von einem goldgestreiften Salamander rätselhafter Herkunft. Könnte es sich dabei um einen von Lord Zauberworts vermissten Freunden handeln?
Eines steht für Linus und Tobi fest: Was sie herausfinden, bleibt ihr Geheimnis.
Komme, was wolle!Komme, was wolle!
Und ein paar Straßen weiter hat auch Franzi etwas sehr Seltsames rund um ihren Zauberspruch erlebt – etwas, das rechnerisch gesehen völlig unmöglich ist …
„Heiliger Bartkringel! Wer hätte gedacht, dass dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft wird?“
Lord Levian Zauberwort