Eigentlich will Linus seine Deutschhausaufgaben nur schnell hinter sich bringen. Doch als er seinen selbstgereimten Zauberspruch laut aufsagt, macht es Zisssch – und auf seinem Schreibtisch landet ein fünfzehn Zentimeter kleiner, höflicher, aber ziemlich verwirrter Lord mit weißem Bart, Monokel und Libellenflügeln.
Lord Levian Zauberwort leitet in Wahrheit ein ganzes Zauberreich – doch eine mächtige Kraft hat ihn aus seiner Welt gerissen, seine Freunde sind verschwunden und das Siegel seiner Zauberschule ist zerbrochen.
Ausgerechnet Tobi – ein Mitschüler, mit dem Linus sich eigentlich gar nicht versteht – hat Ähnliches zu berichten: von einem goldgestreiften Salamander rätselhafter Herkunft.
Den beiden dämmert: Hier gehört weit mehr zusammen, als sie ahnen. Ein paar Straßen weiter beschleicht auch Franzi ein ungutes Gefühl.
Um den Lord nach Hause zu bringen, müssen sie das Geheimnis um das zerbrochene Siegel lüften – und dabei zählt, was jeder mitbringt: Linus’ Gabe, ganz genau hinzusehen, und Tobis Mut, zu seinen Freunden zu stehen.
Komme, was wolle!Komme, was wolle!
„Heiliger Bartkringel! Wer hätte gedacht, dass dies der Beginn einer wunderbaren Freundschaft wird?“
Lord Levian Zauberwort